Frauen Union Raesfeld-Erle
Frauen Union
13:23 Uhr | 15.08.2020 StartseiteKontaktKontaktImpressumImpressumDatenschutzDatenschutz
 

Archiv
03.06.2005, 14:27 Uhr | Übersicht | Drucken
Besuch des Transplantationszentrums der Uniklinik Münster

Im November 2004 hatte die Raesfelder Frauen-Union zusammen mit dem Bildungswerk Raesfeld eine Informationsveranstaltung zum Thema Organtransplantation durchgeführt. Am 03. Juni folgten die FU-Damen zusammen mit Betroffenen und Interessierten einer Einladung des damaligen Referenten Dr. med. Christian F. Krieglstein, Leiter der Sektion Organtransplantation an der Uniklinik Münster, zu einem Besuch des Münsteraner Transplantationszentrums.

Foto
Münster - Die Klinik und Poliklinik für Allgemeine Chirurgie bietet neben dem Transplantationsbereich das gesamte Spektrum chirurgischer Leistungen in der Krankenversorgung, Forschung und Lehre an.

In Münster werden vorwiegend Transplantationen von Niere, aber auch von Leber und Bauchspeicheldrüse vorgenommen. Dabei ist für die Niere auch die Lebendspende möglich. Bezüglich des Nieren-Transplantationsprogramms gilt Münster als drittgrößtes Nieren-Transplantationszentrum in Deutschland.

Von Diagnostik und Gespräch über Indikationsstellung einer Transplantation zur Operation, von der Intensiv-Observationsstation bis zur Entlassung und Nachsorgesprechstunde, folgte der Rundgang durch die verschiedenen Abteilungen einem typischen Patientenweg.
Nach dem Anlegen steriler OP-Kleidung war den Besuchern selbst die Besichtigung eines Operationssaales möglich.

Auch auf den historischen Holzbänken des klinikeigenen Hörsaales konnten die Raesfelder einmal Platz nehmen. Ausführlich erklärte Dr. Krieglstein die Abläufe und beantwortete die vielen Fragen. Die FU-Vorsitzende Gisela Schwane bedankte sich bei Dr. Krieglstein für die hochinteressante Besichtigung, die sicher dazu beigetragen habe, Ängste und Unsicherheiten abzubauen.

Am 4. Juni 2005 war der Tag der Organspende. Nach Zahlen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) warten derzeit 12000 Menschen in Deutschland auf eine Transplantation, gespendet würden aber jährlich konstant lediglich rund 3500 Organe. Aufgrund des eklatanten Mangels an Spenderorganen in Deutschland können die lebensverlängernden Transplantationen oft nicht durchgeführt werden.
Die Frauen-Union Raesfeld /Erle/Homer appelliert an alle Gesunden, sich mit der persönlichen Organspende auseinander zusetzen und einen Organspendeausweis auszufüllen.


Impressionen
News-Ticker
Ticker der
CDU Deutschlands
 
   
0.03 sec. | 24560 Visits